Wachau

Einzigartig sind auch die drei Qualitätsstufen, nach denen die Wachauer Qualitätsweine klassifiziert werden: Die leichtesten Weine sind die Steinfedern, etwa dem deutschen Kabinett vergleichbar. Sie besitzen ein Mostgewicht von 15 bis 17° KMW (rund 73 bis 84 °Oechsle) bei maximal 11% vol. Alkohol. Danach folgt das Federspiel, das einer Prädikatsstufe zwischen Kabinett und Spätlese entspricht. Bei einem Mostgewicht von mindestens 17° KMW (rund 85 °Oechsle) enthält es 11,5 bis 12,5 % vol. Alkohol bei höchstens 4 g/l Restzucker. Die eindrucksvoll langlebigen Smaragde bilden schließlich die höchste Stufe. Aus den reifsten Trauben der besten Lagen bereitet liegen sie mit einem Mindestmostgewicht von 18,5° KMW (92,5 °Oechsle), einem Mindestalkoholgehalt von 12,5 % vol. und höchstens 8 g/l Restzucker ungefähr zwischen Spät- und Auslese. Bis 2006 war für den Smaragd außerdem der Naturkorken als Verschluss vorgeschrieben. Seit dem Jahrgang 2006 sind nun auch alternative Verschlüsse (z.B. Schraub- oder Glasverschluss) erlaubt.
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